An die Anleihezeichner

03. Januar 2014

Grub Brugger – Rundschreiben an die Anleihegläubiger

Zur Vollmacht

03. Dezember 2013

Sehr geehrte Damen und Herren,

wie ich Ihnen in unserem Anleihebrief vom 25.November 2013 mitgeteilt habe, ist am 22.11.2013 der Antrag der Windreich GmbH auf Eigenverwaltung zurückgenommen worden. Das zuständige Amtsgericht in Esslingen hat daraufhin für die Windreich GmbH den bisherigen und vorläufigen Sachwalter Holger Blümle von der Kanzlei Schultze & Braun zum vorläufigen Insolvenzverwalter bestellt.
Mit Beschluss vom 01.12.2013 hat das zuständige Gericht nunmehr das Insolvenzverfahren über das Vermögen der Windreich GmbH eröffnet. Herr Blümle wurde in diesem Regelinsolvenzverfahren zum Insolvenzverwalter bestellt. Wie bisher werde ich als Geschäftsführer der Windreich GmbH zur Verfügung stehen.

Für unsere Gesellschaften Windreich E-mobil GmbH, FC Windenergy GmbH, NAWIO GmbH und der NATENCO Windkraftanlagen GmbH wurde am 25.11.2013 beim Amtsgericht Esslingen jeweils die Eröffnung des Insolvenzverfahrens beantragt. Auch bei diesen Firmen wurde Herr Blümle zum vorläufigen Insolvenzverwalter bestellt.

Herr Blümle und ich werden Sie auch weiterhin zeitnah informieren, sobald es neue Entwicklungen im laufenden Verfahren gibt.

Mit freundlichen Grüßen

Werner Heer

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25. November 2013

Sehr geehrte Damen und Herren,

die Geschäftsführung der Windreich GmbH hat den Antrag auf Insolvenz in Eigenverwaltung am 22.11.2013 zurückgenommen. Das zuständige Amtsgericht in Esslingen hat daraufhin die vorläufige Insolvenz im Regelverfahren angeordnet und den bisherigen vorläufigen Sachwalter Holger Blümle von der Kanzlei Schultze & Braun zum vorläufigen Insolvenzverwalter bestellt. Ich werde weiterhin als Geschäftsführer der Windreich GmbH die Sanierung des Unternehmens fortsetzen. Die Eröffnung des Insolvenzverfahrens erwarten wir bis Ende dieser Woche.

Parallel haben wir für vier weitere Tochtergesellschaften Insolvenzantrag im Regelverfahren gestellt. Bei den Unternehmen handelt es sich um keine produzierenden Gesellschaften, die mit insgesamt 15 Mitarbeitern für die Windreich-Gruppe tätig sind. Auch für diese Unternehmen wird voraussichtlich Holger Blümle zum vorläufigen Insolvenzverwalter bestellt.

Für Sie als Anleihegläubiger von Windreich verändert sich damit zunächst nichts. Im vorläufigen Gläubigerausschuss nimmt nach wie vor Herr RA Klaus Nieding Ihre Interessen wahr. Unter der Emailadresse windreich@niedingbarth.de können Sie sich kostenlos registrieren lassen und erhalten an dieser Stelle tagesaktuell relevante Informationen über den Fortgang des laufenden Verfahrens. Zusätzlich werde auch ich Sie weiterhin zeitnah informieren, sobald es neue Entwicklungen im laufenden Verfahren gibt.

In den zurückliegenden Wochen seit Anfang September haben wir uns mit vereinten Kräften für eine erfolgreiche Sanierung von Windreich eingesetzt, um insbesondere das wichtigste Projekt, den Abschluss der Finanzierungsrunde für das Offshore-Projekt MEG 1, weiter voranzutreiben. Die Gespräche dazu verlaufen nach wie vor konstruktiv, wie uns auch unsere Finanzierungspartner bestätigen. Entgegen unserer ursprünglichen Erwartung gehen wir jedoch davon aus, dass ein Abschluss nicht mehr in diesem Jahr zu erwarten ist.

Wir freuen uns, mit Herrn Blümle einen erfahrenen Insolvenzspezialisten mit hoher Sachkenntnis an unserer Seite zu haben und arbeiten weiter mit Hochdruck und vereinten Kräften daran, MEG 1 zu einem erfolgreichen Abschluss zu bringen.

Mit freundlichen Grüßen

Werner Heer

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30. September 2013

Sehr geehrte Damen und Herren,

in den vergangenen Tagen haben uns neben Ihrem speziellen Anliegen viele Fragen von weiteren Anleihezeichnern erreicht, die uns deutlich zeigen, wie belastend die derzeitige Situation für Sie ist. Wir möchten Ihnen versichern, dass wir Ihre Sorgen ernst nehmen. Gleichzeitig müssen wir Sie gegenwärtig um Geduld bitten.

Die Windreich GmbH hat am 5. September 2013 beim Amtsgericht Esslingen einen Antrag auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens in Eigenverwaltung gestellt. Für die Windreich-Tochter Windkraft Union GmbH (WKU) wurde ein entsprechender Antrag am 13. September 2013 gestellt. Das Amtsgericht Esslingen hat daraufhin die vorläufige Eigenverwaltung durch die Bestellung von Herrn RA Holger Blümle zum vorläufigen Sachwalter der Windreich GmbH und Herrn RA Dr. Holger Leichtle zum vorläufigen Sachwalter der WKU angeordnet.

Dies waren für Sie ohne Zweifel schlechte Nachrichten. Für das Team und die Geschäftsführung der Windreich GmbH, der WKU und die vorläufigen Sachwalter geht es nun darum, den Blick nach vorn zu richten, um die Fortführung aktueller Projekte zu sichern. So bemühen wir uns momentan intensiv, die Entwicklung des 400 MW-Windenergie-Projekts MEG I weiter voranzutreiben und somit die Früchte unserer jahrelangen Vorinvestitionen zu ernten. Allein für die Realisierung von MEG I sind wir bisher mit über 100 Mio. € in Vorleistung gegangen. In der vergangenen Woche konnten bereits konstruktive Gespräche mit den wichtigsten Lieferanten, möglichen Investoren und den involvierten Banken geführt werden. Hier ist deutlich geworden, dass alle Beteiligten unverändert ein großes Interesse daran haben, das exzellent vorbereitete Windpark-Projekt MEG I zu einem erfolgreichen Abschluss zu bringen.

Für die Windreich GmbH und Sie als Gläubiger ist das eine gute Nachricht.

Unser klares Ziel ist es, die Finanzierungsphase schnellstmöglich zu Ende zu bringen um anschließend das Projekt konsequent zu realisieren.

Herr RA Klaus Nieding nimmt als Vertreter der Anleihegläubiger im vorläufigen Gläubigerausschuss Ihre Interessen wahr. Unter der Emailadresse windreich@niedingbarth.de können Sie sich als Windreich-Anleihegläubiger kostenlos registrieren, um an dieser Stelle relevante Informationen über den Fortgang des laufenden Verfahrens zu erhalten.

Wir verstehen, dass es von Ihrer Seite sicherlich nach wie vor viele offene Fragen gibt. Ich möchte aus diesem Grund noch einmal betonen, dass wir derzeit verstärkt daran arbeiten, die Windreich GmbH wieder auf ein belastbares, gesundes Fundament zu stellen. Dies braucht jedoch Zeit.

Ich versichere Ihnen, dass mir eine transparente Kommunikation mit Ihnen sehr wichtig ist. Aus diesem Grund werde ich Sie auch weiterhin zeitnah informieren, sobald es neue Entwicklungen gibt.

Mit freundlichen Grüßen

Werner Heer

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18. September 2013

Sehr geehrte Damen und Herren,

uns ist bewusst, dass die vorläufige Insolvenz unseres Unternehmens für Sie als Anleihezeichner eine schlimme Nachricht war. Viele Schreiben haben uns in der vergangenen Woche erreicht, in denen Privatanleger ihre Empörung zum Ausdruck gebracht haben. Wir haben dafür Verständnis, denn die Situation ist ohne Frage sehr ernst.

Gleichwohl legen wir sicherlich nicht die Hände in den Schoß, sondern treiben insbesondere die Entwicklung des Offshore-Windenergie-Projekts MEG I weiter voran. Wichtig ist uns, dass die Projektentwicklung unabhängig von der Anordnung der vorläufigen Eigenverwaltung weiterläuft. Entsprechende Gespräche, die ich hierzu mit unseren wichtigsten Partnern führen konnte, verliefen in konstruktiver Atmosphäre. Lieferanten, mögliche Investoren und die beratenden Banken haben uns signalisiert, dass sie weiter gewillt sind bei der geplanten Fertigstellung unseres zweiten 400-Megawatt-Windparks gemeinsam mit uns an einem Strang zu ziehen. Unser klares Ziel ist es jetzt, die Finanzierungsphase noch in diesem Jahr abzuschließen.

Herr Rechtsanwalt Klaus Nieding wird als Vertreter der Anleihegläubiger im vorläufigen Gläubigerausschuss Ihre Interessen wahrnehmen. Unter der Emailadresse windreich@niedingbarth.de können Sie sich als Windreich-Anleihegläubiger kostenlos registrieren lassen und erhalten so tagesaktuell relevante Informationen über den Fortgang des laufenden Verfahrens.

Natürlich werde auch ich Sie weiterhin über Veränderungen zeitnah an dieser Stelle informieren.

Mit freundlichen Grüßen

Werner Heer

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09. September 2013

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich möchte Sie heute darüber informieren, dass Willi Balz, Geschäftsführender Gesellschafter der Windreich GmbH in Wolfschlugen bei Stuttgart, sich mit sofortiger Wirkung aus der Geschäftsführung der Windreich GmbH zurückgezogen hat. Ich bin als neuer und vorläufig einziger Geschäftsführer der Windreich GmbH bestellt. Bisher war ich Berater der Gesellschaft.

Mit seinem Rückzug macht Willi Balz den Weg frei für einen erfolgreichen Abschluss der weit vorangeschrittenen Finanzierungsgespräche für den Offshore-Windpark MEG I. Bereits Ende vergangener Woche hat die Gesellschaft beim Amtsgericht Stuttgart Antrag auf Insolvenz in Eigenverwaltung gestellt. Zum vorläufigen Sachwalter wurde Holger Blümle von der Kanzlei Schultze & Braun bestellt.

Mit diesem Schritt verschärft Windreich den Kurs zur Sanierung des Unternehmens. In Zusammenarbeit mit dem bisherigen Management werde ich mich insbesondere auf die weitere Entwicklung und Finanzierung des Offshore-Projekts MEG I konzentrieren, dem zweiten 400-Megawatt-Windpark der Windreich, der sich kurz vor Abschluss der Finanzierung befindet. Mit dem Antrag auf eine Sanierung in Eigenverwaltung sichern wir die Fortführung des operativen Geschäfts, um das MEG I-Projekt zu einem erfolgreichen Abschluss zu bringen.

Offshore-Wind ist der zentrale Baustein der deutschen Energiewende. Der MEG I-Windpark wird im Bereich der Deutschen Bucht, in einer Entfernung von ca. 45 km nördlich von Borkum errichtet. Für das Projekt liegt eine unbedingte Netzzusage und Baugenehmigung vor. Das Umspannwerk ist durch die Tennet bereits errichtet worden. Die Errichtung des Windparks wird durch ein Konsortium bestehend aus Areva Wind und HOCHTIEF im Rahmen eines Generalunternehmervertrags schlüsselfertig durchgeführt. Wie bereits der Windpark Global Tech I, der seit Anfang diesen Jahres in der Nordsee errichtet wird, wird auch MEG I vornehmlich durch institutionelle Investoren finanziert. Wir bewegen uns auf der Zielgeraden dieses für die Energiewende und die Sicherung der Arbeitsplätze an der Küste wichtigen Projekts. Wir werden nun sicherstellen, dass die Projektgesellschaft MEG I von der Windreich-Sanierung unberührt bleibt.

In den kommenden Wochen werden das Management und ich ein Sanierungskonzept erarbeiten und dieses dem vorläufigen Sachwalter zur Prüfung vorlegen und anschließend den Gläubigern und Investoren vorstellen.

Über weitere Veränderungen werde ich Sie zeitnah informieren.

Mit freundlichen Grüßen

Werner Heer

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05. September 2013

Liebe Anleiheinhaber,

anbei weitere Antworten auf Ihre Fragen.

Warum sind nicht alle GT-Gesellschafter im Handelsregister sichtbar?
Dies ist ganz einfach zu erklären. Bei den Gesellschaften GTU I und GTU II handelt es sich um Unterbeteiligungsgesellschaften (GTU = Global Tech Unterbeteiligungsgesellschaft).Parteien, die sich hier beteiligen sind indirekte Gesellschafter bei Global Tech. Das heißt Sie sind bei den Gesellschafterversammlungen nicht vertreten, koordinieren Ihr Stimmrecht und tauchen auch im Handelsregister nicht auf.

An der GTU I ist u. A. die Green Utility GmbH (Vereinigung Süddeutscher Architekten) beteiligt sowie diverse kleinere Investoren. An der GTU II ist der Berechtigte die Schweizer SSN, welche einen kurz- bis mittelfristigen Anleihehorizont verfolgt. Hier haben wir ein Verkaufsrecht, welches wir zeitnah ausüben werden.

Wer sind Ihre Wettbewerber?
Häufig werden wir gefragt nach den wesentlichen Mitbewerbern. Wir halten unser Geschäftsmodell, die Projekte erst in einem sehr fortgeschrittenen Reifestadium inklusive Netzanbindung, aller abgeschlossenen Verträge und erst mit oder nach Financial Close zu veräußern, für einzigartig. Trotzdem haben wir öffentlich zugängliche Zahlen den Kollegen PNE AG und Energiekontor AG unseren gegenübergestellt. (siehe beiliegende Finanzkennzahlen)

Zu den Finanzkennzahlen »

Was unterscheidet Global Tech I von anderen Projekten?
Diese Frage beantworte ich gerne wie folgt:

1. Alle in das Finanzmodell eingehenden Parameter sind konservativ angesetzt, beruhen entweder auf Herstellergarantien, auf erreichtem Baufortschritt oder auf den Produktionserfahrungen von Alpha Ventus in den schwachen Windjahren 2011/2012. Als vollständiges Inbetriebnahme-Datum wurde aus Vorsichtsgründen erst der 30.06.2014 angenommen.

2. Wir verwenden ausschließlich perfekte Technik made in Germany und haben in unseren umfangreichen Vertragswerken allen Risiken, zum Beispiel das Wetterrisiko in der Errichtungszeit an Hochtief delegiert. Das ist weltweit einmalig.

3. AREVA wiederum garantiert im Rahmen des zehnjährigen Vollwartungsvertrags für alle Eigenschaften der Maschine wie Leistungskennlinie, Verfügbarkeit usw. Diese Garantie ist mit 800 Mio. Euro durch AREVA S.A. (zu 96% in Besitz des französischen Staats) hinterlegt!

4. Das Projekt ist heute schon in der Erlössituation. Insofern sind Preisvergleiche pro Megawatt immer um den erreichten Baufortschritt zu bereinigen. So verliert zum Beispiel ein Konkurrenzprojekt, welches erst in drei Jahren ans Netz geht, allein schon circa eine Milliarde Euro an Stromerlösen. Somit ist der Einstiegszeitpunkt bei Global Tech jetzt ideal.

EPC-Vertag
Seit mehreren Jahren arbeitet das Windreich/WKU-Team, angeführt von Anil Srivastava und Heiko Ross unter der Zuarbeit von MEG 1 Projektleitern Michael Eisele und Marwan Migesel intensiv daran, die bei Global Tech I durchlaufene Lernkurve bei künftigen Projekten
konsequent umzusetzen und alle erkannten Fehler zu vermeiden.

Mit einem Aufwand in zweistelliger Millionenhöhe und unter Einbindung von renommierten Beratern und Fachleuten zu allen technischen und juristischen Themen entstand der Windreich eigene schlüsselfertige Errichtungsvertrag. Dieser wird alle Risiken an das Konsortium delegieren, inklusive der Schnittstellenrisiken zwischen den einzelnen Zulieferern und auch das Wetterrisiko während der Errichtungszeit.

Dieses weltweit in der Offshore-Industrie einmalige maximal sichere Vertragspaket ermöglicht es Finanzinvestoren zu einem frühen Stadium in Windreich Offshore-Projekte einzusteigen. Üblicherweise laufen solche Investitionen erst nach Inbetriebnahme.

Wir werden bei der Vermarktung von MEG 1 kurzfristig beweisen, welche enormen Vorteile der EPC Vertrag hier bringt. Auch auf die Projektfinanzierung wirkt sich durch die Risikovermeidung positiv aus. Wir wollen die Global Tech I Projektfinanzierung von 1.047 Milliarden EUR um mindestens 100 Millionen EUR übertreffen und was wiederrum den Wert für Finanzinvestoren steigert, da das Eigenkapital geschont wird.

Leider wurde dies in Bremerhaven von vielen Pressevertretern nicht richtig verstanden und fälschlicherweise wurde das weltweit einzigartige Vertragskonstrukt den Zulieferern zugeordnet. Das ist so natürlich nicht richtig. Das geistige Eigentum und der wirtschaftliche Nutzen des EPC Vertrages stehen ausschließlich der Windreich zu.

Wo bleibt die testierte Bilanz der Windreich GmbH?
In diversen Medien wird uns vorgeworfen, wir hätten eine testierte Bilanz für die Pressekonferenz in Bremerhaven angekündigt und nicht geliefert. Dies ist natürlich so nicht richtig. Anbei auch nochmal die Einladung für Bremerhaven (siehe Anlage). Auch ist es falsch, dass wir mit künftigen Zahlen geizen würden. Eine übersichtliche Unternehmens- und Liquiditätsplanung bis 2016 wurde in Bremerhaven vorgestellt und unmittelbar nach der Veranstaltung unter Anleihe auch ins Netz gestellt.

Der Grund für die bisher noch nicht vorgelegte testierte Bilanz ist ganz einfach: Nachdem wir am 5. März aufgrund von anonymen Anzeigen von der Staatsanwaltschaft aufgesucht wurden waren wir komplett lahmgelegt. Wir haben mehrere Monate benötigt um alles aufzuarbeiten. Drei statt einem Steuerberater mussten eingesetzt werden.

Mit dem Testat rechnen wir in wenigen Tagen. Größere Verschiebungen zu den in Bremerhaven präsentierten Zahlen sind nicht zu erwarten. Dass wir, aufgrund der Umstände, mit höchster Präzision vorgehen wollen ist nachvollziehbar und erklärt zusammen mit dem
„Fehlstart“ die späte Erstellung. Im Übrigen sind wir nicht mehr den Regeln von Bondm unterworfen, sodass die Halbjahresfrist für uns nicht relevant ist.

Zum Einladungsschreiben der Pressekonferenz »

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30. August 2013

Das Blatt wendet sich zum Guten – technisch, politisch und wirtschaftlich

Liebe Anleiheinhaber,

in den letzten Tagen wurden unter anderem die folgenden Fragen an uns herangetragen:

1. Auswirkung von eventuellen EEG-Veränderungen auf die Werthaltigkeit der Windreich-Offshore-Pipeline.

Antwort: gar keine.

So ist zum Beispiel unser Projekt MEG 1 nach der EEG-Vergütung mit lediglich 12 Cent pro Kilowattstunde kalkuliert.

Direkter Stromhandel wäre jederzeit möglich, der private Verbraucher zahlt 22-26 Cent pro Kilowattstunde für schmutzigen Strom.

Und in diesem Fall wären auch Erlöse aus dem Handel mit CO2 Zertifikaten zusätzlich generierbar. Im Übrigen erkennt gerade in den letzten Tagen auch die Politik den Unterschied zwischen grundlastfähiger, steter Energieerzeugung und eher zufälliger Windstromproduktion in Süddeutschland oder nachts garantiert nie produzierenden Photovoltaikanlagen.

Des Weiteren unterscheidet der Gesetzgeber zwischen echter und unechter Rückwirkung. Eine echte Rückwirkung wäre jeder Zeit einklagbar mit besten Erfolgsaussichten. Sofern überhaupt ein Schaden entsteht s.o.

Zum Artikel “Cuxhavener Appell” zu Offshore-Windparks »
Zum Artikel Rösler eröffnet BARD Offshore 1 »
Zum Artikel „Wind of Change“ weht im Offshore-Bereich »

2. Negative Berichterstattungen nach unserer Pressekonferenz:
Hier möchte ich nur nochmals betonen, dass der Schwerpunkt der Pressekonferenz darauf ausgerichtet war, den zahlreichen Besuchern den Stand der deutschen Offshore-Industrie zu zeigen. Die wahren Macher der deutschen Energiewende überzeugten mit klaren Fakten und konkret sichtbaren Fabriken, riesigen Bauteilen und tausenden von Arbeitsplätzen der Offshore-Windindustrie, mit dem Ziel das weitere Verbreiten von Lügengeschichten über Pleiten, Pech und Pannen bei der Energiewende zu unterbinden. Eine testierte Bilanz war nicht angekündigt und auch nicht vorgesehen. Diese werden wir in Kürze nachliefern. Mit großen Veränderungen der präsentierten Zahlen rechnen wir nicht.

Dass ausgerechnet diejenigen Medien, welche nicht anwesend waren besonders auffällig negativ über die gelungene Veranstaltung berichten spricht Bände.

Artikel zur Pressekonferenz vom 21. August 2013 »

3. Entschädigungszahlung / Haftungsregelung
Die Regelung ist ganz einfach:
Für den Fall, dass ein Offshore-Windpark ein errichtetes, parkinternes Umspannwerk (Das von Global Tech I ist von Alstom und rechtzeitig gekommen!), sowie fertig errichtete Fundamente vorweisen kann und gleichzeitig die Netzanbindung seitens der TenneT noch nicht funktionsbereit ist, werden 90 % der möglichen Erlöse (nachzuweisen durch Windmessung im Park über Lidar-System) erstattet.

Konkret heißt dies für Global Tech I:
Wir haben Stand heute 70 % der Fundamente errichtet, so dass 63 % der späteren Maximalerlöse schon vereinnahmt werden. Diese gehen auf das Konto der Global Tech I GmbH.
Die Ausschüttungspolitik der GmbH wird im Kreis der Gesellschafter festgelegt. Nicht ausgeschüttete Beträge erhöhen als Kassenbestand den Unternehmenswert im Verkaufsfall.

Diagramm zu den Erlösen von Global Tech »

Soviel für heute, ich wünsche Ihnen ein schönes Wochenende.
Ihr Dipl.- Wirt.-Ing. (FH) Willi Balz

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26. August 2013

Sehr geehrte Damen und Herren,

aufgrund unserer Pressekonferenz letzte Woche in Bremerhaven erhielten wir viel Zuspruch und auch viele Glückwünsche für das bisher Erreichte. Insbesondere die vor Ort anwesenden Personen waren nachhaltig beeindruckt von dem wahren technischen Stand der deutschen Offshore-Industrie und Windreichs Rolle im Markt.

Glückwunsch zur gelungenen Veranstaltung »

Einige Fragen wurden auch an uns herangetragen. Diese möchte ich wie folgt in Kurzform beantworten:

1. Beteiligung an Global Tech I: Alle Gesellschafter von Global Tech I haben sich verpflichtet, mit der Global Tech I GmbH nachrangige eigenkapitalersetzende Gesellschafterdarlehen zur Verfügung zu stellen. In dieser Verpflichtung müssen laut Gesellschaftsverträge auch künftige Gesellschafter eintreten. Für die Balz-/Windreich-Anteile bedeutet dies, dass die Anteile 65,5 Mio. EUR Darlehen an die mit BBB+ gerechnete Global Tech I GmbH gewährt wurden. Hierfür sind bis zum heutigen Tage zusätzlich mehr als 8 Mio. EUR Guthabenzinsen aufgelaufen.

2. Klagerücknahme zur Generierung 11 Mio. EUR Liquidität: Um vielen anders lautenden Gerüchten entgegen zu treten möchte ich hiermit festhalten, dass von den insgesamt drei im Zusammenhang mit der Kapitalerhöhung der von Windreich GmbH eingereichten Klage die erste gewonnen wurde. Die Klage zwei und drei sind aus unserer Sicht auf gutem Wege. Eine Klagerücknahme hat nicht stattgefunden, die Liquiditätsreserve von 11 Mio. EUR steht also weiterhin zur Verfügung.

3. Die uns von unabhängigen Marktinstituten schon vor Jahren zugeschriebenen Marktanteile haben dazu geführt, dass die Windreich GmbH zur Zielscheibe vieler Angriffe wurde. Um diesen Effekt nicht auch noch aktiv zu verstärken haben wir uns in 2011 entschlossen, Teile der Projektpipeline über Gesellschaften zu entwickeln, die nicht auf Anhieb der Windreich GmbH zugeordnet werden können. Dieses Verfahren hat sich bewährt. So ist es zum Beispiel gelungen, in der Ostsee im Kampf um Baugenehmigungen die Iberdrola bezüglich der Fläche Baltic Eagle und Ostseeschatz auszubeschleunigen. Wohl auch weil man einer „Financial Insurance“ eine kompetente und schnelle Projektentwicklung nicht zugetraut hat.

Ausschließlich dies war der Grund für die von uns gewählte Strategie. Selbstverständlich halten unsere Verträge jedem Drittvergleich stand. Selbstverständlich dient die leichtere und schnellere Erlangung von weiteren Projektgenehmigungen am Ende der Windreich GmbH und ihren Anleiheinhabern.

4. Aktueller Stand des Projektes MEG 1: Nachdem wir auf unserer Pressekonferenz in Bremerhaven letzte Woche bekanntgeben konnten, dass der EPC Vertrag mit dem Konsortium, bestehend aus AREVA und HOCHTIEF fertig ist und hierfür auch die Genehmigung des Bundeskartellamtes erteilt wurde, ist nun ein weiterer wichtiger und nochmals werterhöhender Meilenstein für das Projekt MEG 1 erreicht worden: Die Errichtung der HV/DC Umspannplattform.

Leider hat die FAZ in der heutigen grundsätzlich positiven Berichterstattung über die Konverter-Plattform „DolWin alpha“ die hiervon profitierenden Offshore-Windparks nicht erwähnt. Daher haben wir uns entschlossen folgende Pressemitteilung zur Klarstellung herausgegeben:

Zur Pressemitteilung:
„Konverter-Plattform „DolWin alpha“ für den Offshore-Windpark MEG 1 installiert“ »

Zum FAZ-Artikel:
„Offshore-Strom für die Energiewende“ »

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23. August 2013

Liebe Anleiheinhaber,

für alle, die bei unserer Pressekonferenz am Mittwoch nicht dabei sein konnten, übermitteln wir anbei die anlässlich der gelungenen Veranstaltung mit sehr positiver Resonanz gezeigten Dokumente.

Des Weiteren möchte ich kurz einige Punkte hervorheben:

1. Möchte ich Podiumsteilnehmer und Vorsitzender der Geschäftsleitung von Hochtief Solutions AG, Martin Rahtge zitieren: „Ohne mutige Visionäre wie Willi Balz würde es Global Tech I nicht geben. Dann hätten wir die „Innovation“ auch nicht auf Kiel legen können.“ Konkret ist der Zusammenhang so, dass Windreich mit den jeweiligen Projekten mit AREVA langfristige Vollwartungsverträge abschließt, die AREVA unter anderem dazu verpflichteten langfristig eine Jack-Up-Vessel in der Größenordnung der „Innovation“ für Servicezwecke anzuchartern. Aufgrund dieser langfristigen Charterverträge hat Hochtief wiederherum mehrere hundert Millionen Euro in Errichtungsschiffe investiert.

2. Das Thema Financial Close für den 400 Megawatt Offshore Windpark MEG 1 wurde ausführlich besprochen. Das Projekt MEG 1 in den letzten Monaten einen weltweit einmaligen Reifegrad erreicht, der sich darin äußert, dass auf Grund des mit dem Konsortium bestehend aus AREVA und Hochtief (vom Bundeskartellamt schon genehmigt) geschlossenen schlüsselfertigen Errichtungsvertrags, sämtliche mit dem Offshore Windpark verbundenen Risiken für den künftigen Eigentümer eliminiert werden.

Somit wird ein völlig neues Investmentvehikel für Versicherungen, Pensionskassen und Infrastrukturfonds geschaffen. Das Projekt MEG 1 hat also durch die Weiteroptimierung deutlich an Wert zugelegt.

3. Bei Global Tech I werden demnächst drei Hochtief Schiffe parallel eingesetzt, was alle Bauabläufe nochmals beschleunigen wird. Die „Innovation“ baut Tripode, die „Thor“ Windkraftanlagen und die „Vidar“ montiert anschließend die Propeller.

Präsentation-Bremerhaven 1 »

Präsentation-Bremerhaven 2 »

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16. August 2013

Sehr geehrte Anleihezeichner,

aufgrund unserer Veröffentlichung der Bilanzzahlen erhielten wir viele Glückwünsche. Der Finanzmarkt hatte wohl nicht damit gerechnet, dass wir den Fuhrländerverlust im 2. Halbjahr kompensieren konnten.

Die am häufigsten gestellten Fragen möchte ich hiermit beantworten.

1. Der Rückgang des Materialeinsatzes ist in 2012 schlicht und ergreifend auf die Tatsache zurückzuführen, dass wir uns in 2012 sehr konsequent auf die Offshore-Investitionen konzentriert haben. Diese Investitionen tauchen als Materialeinsatz nicht auf, da sie in den jeweiligen Projekt-GmbH´s stattfinden und dort nach den Richtlinien der HGB-Bilanzierung nicht sichtbar werden, sondern stille Reserven aufbauen. Diese betragen allein beim Projekt MEG 1 ca. 100 Millionen Euro und werden mit dem Financial Close teilweise zurückgeführt.

2. Global Tech I – Erlöse
Der Global Tech I Offshore Wind GmbH sind für die vergangenen Monate seit der Errichtung des Umspannwerks ca. 30 Millionen Euro Erlöse im Rahmen der gesetzlichen Haftungsregelung von der TenneT an die Global Tech I GmbH überwiesen worden!

Zur Klarstellung: Diese Beträge werden von Global Tech I zunächst nicht ausgeschüttet, gleichwohl sind diese Guthaben vorhanden. Im Falle einer Ausschüttung an die Gesellschafter hätte die Windreich GmbH anteilig die Liquidität.
Bei Nichtausschüttung erhöht dies nominal im gleichen Betrag, da quasi Kassenbestand, den Unternehmenswert.
Ein weiterer positiver Effekt ist, das durch die nunmehr fließenden Erlöse die Vertriebschancen und damit die Preise für Global Tech I-Anteile dramatisch gestiegen sind.

Durch eine Kombination von Einspeisung über den Interimsanschluss und der Haftungsregelung gehen wir weiterhin fest davon aus, bis zum Jahresende 90 % der endgültigen Erlöse vereinnahmen zu können.

3. Wiederholt wurden wir gefragt, wie die Liquiditätsplanung für die nächsten Jahre insbesondere bis zur Zurückführung der Anleihe 2015 / 2016 aussieht. Diese werden wir bei unserer Bilanzpressekonferenz am kommenden Mittwoch, den 21. August 2013 in Bremerhaven ausführlich präsentieren.

Anbei noch die wichtigsten Presseveröffentlichung zur unseren Bilanzzahlen 2012.

Zu den Presseveröffentlichungen »

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08. August 2013

Sehr geehrte Anleihezeichner,

zunächst einmal möchte ich mich bei Ihnen für das uns entgegengebrachte Vertrauen und Ihr damit gezeigtes Engagement für die Umsetzung der effizienten Energiewende in Deutschland auch im Namen des Windreich-Teams ganz herzlich bedanken.

Die Energiewende und damit auch die Offshore-Branche stehen im Fokus der Politik und der Öffentlichkeit. Es wird äußerst kontrovers diskutiert.

Viele Unwahrheiten werden flächendeckend über Deutschland versprüht.

Andererseits ist jedem vernünftigen Menschen auf Anhieb klar, dass die Zukunft weder der Kohleverstromung noch der Atomstromerzeugung gehören wird. In Fukushima fliesen noch heute jeden Tag Millionen von Litern stark verstrahltem Wasser ins Meer und verseuchen den armen Japanern ihr geliebtes Sushi. Die effiziente Energiewende ist ohne die grundlastfähige und die unerschöpfliche Offshore-Windenergie überhaupt nicht vorstellbar. Viel zu schnell hat man die wahren Gründe für den Atomausstieg und die Energiewende bundesweit vergessen.

Deshalb veranstaltet die Windreich GmbH am 21. August 2013 in Bremerhaven, dem Zentrum der Deutschen Offshore-Windindustrie, eine Pressekonferenz zum Thema:

Wo steht die Deutsche Offshore-Windindustrie wirklich?
Bestandsaufnahme und Ausblick

Dipl.-Wirt.-Ing. (FH) Willi Balz, Gründer, Geschäftsführer und Inhaber der Windreich GmbH, sowie die wichtigsten Partner des Unternehmens, die AREVA Wind GmbH, die ALSTOM Grid GmbH und die HOCHTIEF Solutions AG, präsentieren ihre Leistungen und informieren über die längst begonnene erfolgreiche und professionelle Realisierung der Offshore-Windenergie und damit der effizienten Energiewende.
Darüber hinaus gibt Ihnen die Windreich GmbH Einblick in die Bilanz 2012 und schaut mit Ihnen in die Zukunft. Unsere Unternehmensgruppe hat neben den planmäßig verlaufenden Offshore-Windparks Global Tech I und MEG 1 zahlreiche weitere Projekte in der Pipeline.
Geplant sind im Anschluss der Pressekonferenz die Besichtigung der Produktionsstätten der AREVA Wind GmbH und der WeserWind GmbH, Rundflüge über das Baufeld Offshore-Windpark Global Tech I und den Testwindpark Alpha Ventus sowie das Errichterschiff „INNOVATION“ von HOCHTIEF im Hafen der ABC-Halbinsel.

Die effiziente Energiewende hat begonnen.
Die Vision von Offshore-Windparks in großer Küstenentfernung wird Wirklichkeit!

Lassen Sie sich nicht weiter in Ihrer Meinungsbildung manipulieren, kommen Sie zu uns nach Bremerhaven, dem Zentrum der deutschen Offshore-Windindustrie. Sehen Sie sich die vollbrachten technischen Meisterleistungen und die geschaffenen Arbeitsplätze an und bilden sich Ihre eigene Meinung!
Wir möchten den Beitrag, den unsere treuen Anleihezeichner zum Gelingen der deutschen Energiewende leisten anerkennen und laden Sie deshalb ebenfalls zu dieser Veranstaltung ein.
Da die Anzahl der Plätze begrenzt ist, haben Sie sicher Verständnis, dass wir zu diesem Anlass nur Anleihezeichner ab 10.000 Euro Nominalbetrag aus beiden Anleihen zu dieser Veranstaltung einladen können.
Melden Sie sich bis spätestens Donnerstag, 15. August 2013 und senden Sie uns bitte eine Kopie Ihres Depotauszuges zu.

Frau Sarah Müllerschön
Telefon 0 70 22/95 30 60
Fax 0 70 22/54 82 0
E-Mail s.muellerschoen@windreich.de

Für Rückfragen stehen wir Ihnen jederzeit gerne zur Verfügung.

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02. August 2013

Sehr geehrte Anleihezeichner,

in den letzten Tagen wurde mir aus Ihren Kreisen wiederholt folgende Frage gestellt:

Wie ist der Baufortschritt bei Global Tech I, insbesondere in Bezug auf Fertigstellungstermine, Einnahmen und die Finanzierung?

In wenigen Wochen wird HOCHTIEF mittels einer zweiten Jack-up Vessel, der „THOR“ (Hubschiff mit vier Beinen; Mehr Informationen »), die ersten 5-Megawatt Windkraftanlagen von AREVA aufbauen, welche über einen Interims-Anschluss an BorWin 1 (großes Umspannwerk gemeinsam mit dem BARD Offshore I – Projekt) angeschlossen werden.

Von dort wird der Strom über bereits existierende Kabel bis ins Ruhrgebiet transportiert.

Global Tech I erzielt dann sowohl echte Stromerlöse als auch Einnahmen aus der Haftungsregelung (Diagramm zu den Erlösen »).

Zusätzlich zur „THOR“ wird bei GT I ab Herbst die „VIDAR“ (technisch sehr ähnlich zur „INNOVATION“, aber etwas kleiner; mehr Informationen ») hinzukommen und den Installationsprozess beschleunigen sowie die Wetterabhängigkeit weiter reduzieren.

Parallel wird die „INNOVATION“ (mehr Informationen ») in den kommenden sechs Monaten die restlichen Tripod-Fundamente errichten.

Damit haben wir mit Global Tech I vier Weltrekorde aufgestellt:

1. Bis heute größte Projektfinanzierung im Bereich Erneuerbare Energien mit 1.047.000.000 Euro
2. Errichtung in der bisher größten Wassertiefe
3. Errichtung mit der bisher größten Küstenentfernung
4. Schnellste Errichtung eines 400 MW Offshore-Windparks

Diesen Herausforderungen haben wir uns ganz bewusst gestellt. Die außerordentlich positive wirtschaftliche Auswirkung des küstenfernen Standortes ist, dass die an sich schon hervorragenden Produktionsdaten von Alpha Ventus (50 km Küstenentfernung) um noch weitere 5 % übertroffen werden. Die Windverhältnisse sind in ca. 100 km Küstenentfernung noch laminarer, kräftiger und gleichmäßiger, und zwar auch in den Sommermonaten.

Wir werden alle von Theoretikern am PC erstellten Gutachten um mindestens 25 % übertreffen können. Der Grund ist ein ganz einfacher:

Diese Gutachten werden mit einer für Onshore-Parks entwickelten Software erzeugt, welche zwischen laminarer und turbulenter Strömung nicht unterscheidet.

Hier liegt ein enormes Upside-Potential, das so von mir als Regattasegler und Pilot schon vor vielen Jahren erkannt wurde, von der gesamten selbsternannten „Fachwelt“ hingegen bis heute noch nicht.

Genau deshalb ist Offshore Windenergie in großer Küstenentfernung auch in den Sommermonaten grundlastfähig! Warum die großen Energiekonzerne bevorzugt küstennah bauen, erschließt sich mir von daher nicht.

Gut und wichtig, dass es den Forschungswindpark Alpha Ventus gibt. Schade, unfair und sicher kein Zufall, dass die exzellenten Produktionsergebnisse quasi unter Verschluss bleiben.

Dazu finden Sie hier » einige Dokumente.

Kosten und Finanzierung

Die bisher bei Global Tech I aufgetretenen Kostenüberschreitungen konnten im Rahmen der hierfür vorgesehenen Liquiditätsreserven vollständig aufgefangen werden.
Eigenkapitalnachschüsse seitens der Windreich waren und sind nicht erforderlich.

Die bisher weltweit größte Projektfinanzierung im Bereich der erneuerbaren Energien wird dank der überragenden Windverhältnisse und der robusten Technik in weniger als 10 Jahren komplett zurückgeführt sein. Es ist vorgesehen, die heutige Bauzeitfinanzierung spätestens nach einem vollen Betriebsjahr durch eine deutlich günstigere Finanzierung zu ersetzen.

Gegenüber den ursprünglichen Planungen haben sich die Erlöse aufgrund der Erfahrungen aus Alpha Ventus und der seit 1. Januar 2013 geltenden Haftungsregelung sogar deutlich überplanmäßig entwickelt. Dasselbe gilt auch für die Eigenkapitalrendite.

Zur PM „Alpha Ventus übertrifft Erwartungen“ »

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30. Juli 2013

Sehr geehrte Anleihezeichner,

in den letzten Tagen haben uns vermehrt Fragen aus Ihrem Kreis erreicht, die von allgemeinem Interesse sein dürften. Daher beantworte ich die Wichtigsten wie folgt:

1. Wie hoch ist der Cash-Bedarf für die Entwicklung weiterer Projekte für die nächsten Jahre und für die Erreichung weiterer Baugenehmigungen?
Hier wurde in den letzten Jahren erheblich investiert, so haben wir zum Beispiel einem befreundeten Projektentwickler ein 26 Mio. Euro Darlehen gewährt, um für die Windreich zusätzliche Offshore Baugenehmigungen zu beschaffen.

Auch die Windreich eigenen weiteren Genehmigungsprozesse gehen planmäßig voran. Bis zur Erlangung der nächsten Baugenehmigungen sind nur noch niedrige einstellige Millionenbeträge erforderlich. Windreich geht auch für die Zukunft davon aus, jährlich mindestens eine weitere Offshore Genehmigung zu erwirken.

2. Windreich hat berichtet, dass ca. 120 Mio. Euro in das Projekt MEG 1 geflossen wären. Woher kommen diese Mittel nachdem die beiden Anleihen überwiegend für Oldtimerkäufe und an Willi Balz privat ausgereichte Gesellschafterdarlehen verwendet wurden?
Zu diesen beiden Sachverhalten möchte ich erneut klarstellen, dass Beide falsch sind und in der Presse seit Jahren falsch dargestellt werden. Hier schreibt einer vom anderen ab, ohne den Wahrheitsgehalt zu prüfen. Ob versehentlich oder absichtlich möchte ich dahingestellt lassen.

Tatsache ist und bleibt: die durch die Anleihen eingeworbenen Gelder wurden konsequent in die Weiterentwicklung unserer Projekte investiert und nur dadurch ist unser 35 %iger Marktanteil verbunden mit maximaler Wertschöpfungstiefe in den einzelnen Projekten möglich. Weiterhin hat uns das Vertrauen der Anleihezeichner ermöglicht, dass wir weltweit der einzige Mittelständler sind, der mit dem 400 Megawatt-Projekt MEG 1 quasi ein halbes Atomkraftwerk inklusive gesicherter und im Bau befindlicher Netzanbindung entwickeln konnten.

3. Wer sind Ihre wesentlichen Konkurrenten im deutschen Markt?
Definitiv nicht die großen Energieversorger. Diese erwerben in der Regel Projekte bei anderen mittelständischen und inhabergeführten Projektentwicklern wie zum Beispiel den Firmen WPD und PNE Wind AG. WPD und PNE Wind AG unterscheiden sich von der Windreich im Geschäftsmodell dadurch, dass sie liquiditätsschonend in einem wesentlich früheren Stadium (unmittelbar nach Genehmigung) aus den Projekten aussteigen und diese an Konzerne weitergeben.

Der einzige mittelständische Projektentwickler der die Projekte durchzieht bis zur Inbetriebnahme und künftig auch eigene Erzeugungskapazitäten halten wird, ist die Windreich.

Auch durch unseren Marktanteil heben wir uns deutlich von den Mitbewerbern ab: 35 % aller Windparks in der deutschen Nordsee sind Windreich-Projekte. Zum Ziel der Bundesregierung, bis zum Jahr 2020 ca. 10.000 MW Offshore- Windenergieanlagen installiert zu haben, werden wir somit mindestens 3.500 MW beitragen.

Damit leisten die Windreich GmbH und ihre Partner mehr als jedes andere Unternehmen für das Gelingen der Energiewende!

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25. Juli 2013, aktualisiert am 26. Juli 2013 aufgrund der aktuellen Siemens-Rotorblatt-Problematik

Sehr geehrte Anleihezeichner,

vielen Dank für die zahlreichen und positiven Rückkopplungen auf unseren letzten Brief an Sie.

Ich möchte in Kurzform die wesentlichen zusätzlich an mich gerichteten Fragen hiermit beantworten:

1. Der im ersten Abschnitt erwähnte Mittelzufluss beruht auf der Zurverfügungstellung von Sicherheiten, welche mir außerhalb der Windreich gehören, also aus meinem privaten Bereich.

2. Selbstverständlich halten die zwischen der Windreich und anderen Gesellschaften, welche mir gehören, geschlossenen Verträge jedem Drittvergleich stand.

3. Die Ursache für diese Ausgründungen waren ausschließlich vertriebsorientiert, da nur so die Anforderungen eines großen institutionellen Investors, welche dieser in einem sorgfältigen von seiner renommierten Rechtsanwaltskanzlei ausgearbeitetem Term-Sheet festgehalten hatte, erfüllt werden konnten.

Leider ist der Verkauf durch die im Jahr 2012 zunehmende extrem negative Berichterstattung über das Thema Offshore-Windenergie (keine Kabel, nur technische Probleme, Pleiten, Pech und Pannen bei den großen Energiekonzernen usw.) nicht zustande gekommen. Der Aktenordner mit überwiegend falschen negativen Presseveröffentlichungen beim Investor war einfach zu prall gefüllt.

Andererseits ist es aber so, dass nach und nach unser Windreich Kalender 2013 und die darauf aufgeführten monatlichen Lügen auf den Tisch kommen. Sobald die Wahrheit und die Realität wieder in den Vordergrund rücken ist auch diese Gruppe von Investoren sofort wieder aktivierbar. Entsprechende Gespräche laufen schon.

Durch die nunmehr erreichte Erlössituation bei Global Tech I ist das Investoreninteresse und damit der Preis deutlich gestiegen. Dies auch vor dem Hintergrund, dass wir bisher alle technischen Klippen, an den die großen Energiekonzerne regelmäßig scheitern, bei Windreich-Projekten souverän umschifft haben.

Dies ist wiederum eigentlich auch logisch, denn Energieversorger sind Energieverteiler und keine Anlagenbauer. Diese Kompetenz ist auf die ausschließlich mittelständisch aufgestellte Projektentwicklungsbranche konzentriert.

Insofern sind Energiekonzerne auch lediglich Finanzinvestoren und mehr nicht.

4. Größere technische Probleme haben wir auch weiterhin bei Global Tech I nicht zu vermelden.

Die Innovation von HOCHTIEF funktioniert trotz Weltrekordtiefe und Weltrekordentfernung bei der Errichtung der Tripod-Fundamente auch bei schwierigen Wind und Wellenbedingungen wie ein Schweizer Uhrwerk. (Bild Innovation »)

Durch den Einsatz der „Thor“ (ebenfalls von HOCHTIEF) wird ab Mitte August die Baugeschwindigkeit noch einmal verdoppelt.
(Bild Umspannwerk »)

Unsere schon vor vielen Jahren getroffene Entscheidung, beim Umspannwerk auf Alstom zu setzen und bei den Turbinen konsequent auf die aus nahezu ausschließlich deutschen Komponenten in Bremerhaven gefertigte AREVA (ehemals Multibrid), haben technische Perfektion mit der Bonität des französischen Staates kombiniert. Das war aufgrund der abgeschlossenen Verträge insbesondere auch für das Gelingen der weltweit größten Projektfinanzierung von 1,072 Milliarden Euro ausschlaggebend.

Die technischen Probleme, mit denen sich die Hersteller von Windkraftanlagen, welche von den großen Energiekonzernen bevorzugt verbaut und nicht in Deutschland sondern in Dänemark produziert werden, herumschlagen, betreffen uns nicht. (Lesen Sie mehr »)

So werden zum Beispiel alle AREVA-Windkraftanlagen auf einem weltweit einmaligen 10.000 PS Prüfstand (Erfahren Sie mehr ») über 48 Stunden geprüft bevor sie ausgeliefert werden (AREVA-Prüfstand »). Auch unsere Rotorblätter wurden in der Fraunhofer-Testhalle ebenfalls in Bremerhaven einem ausgiebigen und erfolgreich bestandenen Test unterzogen. (Fraunhofer-Testhalle »)

Darüber hinaus haben wir weitsichtig 10-jährige Vollwartungsverträge mit der AREVA Muttergesellschaft, der AREVA S.A. (zu 96 % in den Händen des französischen Staates), abgeschlossen, welche die Verfügbarkeit, das Erreichen der Leistungskennlinie sowie Kompensation jedes technischen Ausfalls garantieren. Diese Vollwartungsverträge sind für die vollen 10 Jahre mit einer hohen Bürgschaft der französischen Muttergesellschaft abgesichert.

Hier zahlt sich Deutsche Ingenieurskunst langfristig erneut aus.

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23. Juli 2013

Sehr geehrte Anleihezeichner,

wie Sie sich vorstellen können, liegen ereignisreiche Monate hinter uns. Die erfreuliche Mitteilung vorweg: Die Talsohle ist durchschritten, bei Windreich geht es richtig aufwärts!

Wir konnten mit Hilfe eines institutionellen Investors, welcher der Windreich auf Basis von Sicherheiten außerhalb des Windreich Konzerns insgesamt 25 Millionen Euro zur Verfügung stellen wird, aus dem Abruf der ersten Tranche unsere Anleihe-Zinsen pünktlich bezahlen. Dadurch mussten wir auch unsere „eiserne Reserve“ von 11 Mio. Euro (Klagerücknahme) nicht angreifen. Auch „Notverkäufe“ zu schlechten Preisen waren im Interesse unserer Anleihezeichner weder bei Onshore noch bei Offshore Projekten erforderlich.

Die Anleihe hat seit den Tiefstständen im Frühjahr um 65 % zugelegt. (siehe Chart »)

Natürlich ist es mühsam, das Vertrauen der Finanzmärkte wieder zu erarbeiten. Andererseits ist es schon ein Meisterstück, sich gegen die unfairen und aggressiven Attacken zu behaupten. Diese Attacken richten sich gegen uns und unsere Finanzierungspartner, also auch gegen Sie als Bond-Zeichner, und werden ausgelöst von den Verlierern der Energiewende.

Wir konnten, trotz aller Widrigkeiten, in den letzten Monaten unsere führende Marktposition bei der Offshore-Windenergie, der unangefochtenen Königin der erneuerbaren Energien, verteidigen.

Bei Global Tech I konnte nach 12-jährigem Projektvorlauf (Zur Historie von GT I ») am 08.05.2013 das Umspannwerk erfolgreich errichtet werden (Film von der Errichtung »).
Aufgrund des erreichten Bautenstandes fließen der Global Tech I GmbH bereits heute über 12 Mio. Euro Erlöse pro Monat zu. Dies hat zur Folge, dass die von mir und der Windreich zusammen gehaltenen 14 % Global Tech I Anteile (14 % GT I – Tabelle ») eine erhebliche Werterhöhung erfahren haben.

Die Strategie, sich an diese Anteile mit aller Kraft zu klammern, geht also voll auf. Aufgrund der Tatsache, dass Investoren für ein im Bau befindliches Projekt ca. 11-12 % Eigenkapitalrendite erwarten, Versicherungen, Pensionskassen und Infrastrukturfonds für am Netz befindliche Projekte mit nachgewiesenen Erträgen aber mit 6-7 % Eigenkapitalrendite zufrieden sind, stehen weitere Gewinnsteigerungen der Global Tech I GmbH an. (Anlage Wertsteigerung »)

Die Rückführung des Bonds wäre also alleine aus Global Tech I – Erlösen leicht möglich!

Fakt ist aber: unsere milliardenschwere Projektpipeline wurde jedoch auch in den zurückliegenden schwierigen Zeiten konsequent weiterentwickelt.

Wir erwarten in den nächsten 12 Monaten weitere Baugenehmigungen!

Wir haben bewusst den altbekannten Spruch „Liquidität vor Rentabilität“ nicht befolgt und werden dadurch, auch zu Ihrem Wohle, sehr geschätzte Anleihezeichner, hohe Unternehmenswertsteigerungen erzielen. Ich bedanke mich an dieser Stelle ausdrücklich bei denjenigen, die uns auch in den letzten Monaten ihre Treue gehalten haben.

Ich sehe keinen Grund, warum unser Anleihekurs bei fairer Betrachtung unserer unternehmerischen Leistungen nicht bald wieder da stehen wird, wo er hingehört: Bei 100 % !

Bei Global Tech I handelt es sich um das erste von uns initiierte 400 MW Offshore-Projekt. Hierdurch haben wir eine enorme Lernkurve durchlaufen. Diese setzen wir bei MEG 1 konsequent um. In das Projekt MEG 1 wurden durch die Windreich GmbH schon ca. 120 Mio. Euro investiert. Das Projekt verfügt über mehrere sehr stark risikoabsenkende und damit werterhöhende Alleinstellungsmerkmale. Dadurch gehen wir fest davon aus, die bei Global Tech I erreichte bisher weltweit höchste Projektfinanzierung von 1,047 Mrd. Euro um mindestens 100 Mio. Euro zu toppen. MEG 1 wird uns in den nächsten Monaten noch Freude bereiten.

Flutkatastrophe in Deutschland und die Ursache

In den letzten Wochen wird im Zusammenhang mit der Energiewende verstärkt über Pro und Kontra von Onshore- und Offshore-Windenergie und den Preis für die Energiewende diskutiert. Oft sind diese Diskussionen nicht zielführend, da sie mit wenig fachlicher Kompetenz geführt werden und meist auf der von interessierten Kreisen raffiniert gesteuerten Presseberichterstattung beruhen. Dies ist insbesondere seit dem Beschluss des Atomausstiegs nach den verheerenden Ereignissen in Fukushima zu beobachten.

Der klare Zusammenhang zwischen der zweiten Jahrhundert-Flutkatastrophe innerhalb von 10 Jahren (!) und der Kohle-Feinstaubemission wird leider überhaupt nicht erkannt. Die Ursache der 20 Milliarden Euro teuren Flutkatastrophe liegt im Ruhrgebiet: durch die extrem hohe Kohlestrom-Erzeugung und die dadurch produzierten Kondensationskerne (den sog. Aerosolen), welche das Abregnen von Wolken hunderte von Kilometern entfernt regional konzentrieren, um den Faktor 3 verstärken, und so zu sintflutartigen Niederschlägen führen. Im Anhang finden Sie entsprechende Informationen über Aerosole sowie die eindeutige Wetterkarte vom 1.6.2013, aus der man aufgrund der Windrichtung von ca. 300° klar auf das Ruhrgebiet als Quelle von Aerosolen im fraglichen Zeitraum schließen muss. Wird die Lobbyarbeit interessierter Kreise auch diese offensichtlichen, eindeutigen und katastrophalen Auswirkungen verschleiern können?

Statt sich klar und mit realistischen, arbeitsplatzfördernden Maßnahmen für die tragende Säule der Energiewende, die Offshore-Windenergie zu positionieren, zeichnet sich eine Fehlentwicklung ab.

Die überproportionale Förderung von Photovoltaik in Deutschland führte zu hohen Kosten.

Als bitterer Beigeschmack bleiben für den Endverbraucher die hohen EEG-Umlagen.

Im Klartext: Mittlerweile werden die hohen Kosten aber der Offshore-Windenergie angelastet, obwohl diese bisher im Gegensatz zu den weit weniger effizienten regenerativen Energieträgern, insbesondere Photovoltaik, nicht nennenswert eingespeist hat.

Hierzu verweise ich auf das Streitgespräch zwischen Ronny Meyer und Holger Krawinkel (hier zu lesen »), aus dem sich klar ergibt, dass die Kilowattstunde grundlastfähigen Offshore-Stroms lediglich ca. 10 ct. kostet, während Photovoltaik in der Spitze mit 54 ct. vergütet wurde.

Eine Falschinformation reiht sich an die Andere.

Leider werden diese Fakten auch von den Medien nicht kritisch beleuchtet.

Die Verantwortlichen können oder wollen nicht erkennen, dass die Konstanz der Energieerzeugung die Schlüsselrolle spielt und die Grundlage für den Preis der Energie darstellt, da in diesem Fall nicht gespeichert werden muss. Denn speichern ist teuer und nicht effizient. Konventionelle Speicher (wie Pumpenspeicherwerke) haben lediglich einen Wirkungsgrad von gut 50 %, Speicher mit wesentlich höherem Wirkungsgrad (wie Lithium-Ionen-Batterien) sind unwirtschaftlich.

Stattdessen werden Äpfel mit Birnen verglichen, zufällige Stromproduktion mit Grundlastfähigkeit – also Onshore- mit Offshore-Windenergie. Photovoltaik verdient in Zusammenhang mit Grundlastfähigkeit nicht einmal eine Erwähnung.

Man hat bei Photovoltaik viel zu spät bemerkt, dass die Sonne nachts nie scheint, tagsüber nicht immer und im verbrauchsintensiven Winter besonders selten! (Grundlastfähigkeit »)

Es soll verschleiert werden, dass weder ein Kohlekraftwerk noch ein Atomkraftwerk jemals grundlastfähig war, da jeder Störfall und jede Wartungsarbeit sofort zu einer Abschaltung und somit schlagartig zu einem Ausfall von ca. 1000 MW (Energie für zweieinhalb Millionen Menschen!) führt. Solche schmutzigen und gefährlichen Kraftwerke erreichen auch nicht mehr Vollaststunden als moderne, leistungsfähige Offshore-Windparks in der Nordsee!

Der Ausfall eines Windrads in einem Offshore-Windpark, welcher aus 80 Anlagen besteht, hat keine nennenswerten Auswirkungen innerhalb der Gesamtproduktion zur Folge.

Nur die Offshore-Windenergie – die unangefochtene Königin der regenerativen Energieerzeugung – löst alle aufgeführten Probleme konsequent und effizient.

Sie vermeidet die Verschandelung des Landschaftsbildes, welches ein Grund für fehlende Akzeptanz von Onshore-Windenergie bei der Bevölkerung ist, und die inhomogene, nicht mit dem Lastgang korrelierende Erzeugung bei Photovoltaik und Onshore-Windkraft. Auch der weltweite Preisanstieg von Nahrungsmitteln, welcher aus der übermäßigen Flächenbelegung für die Stromerzeugung aus Biomasse resultiert, wird durch die Offshore-Windkraft vermieden – und genau in diesem Marktsegment konnte die Windreich GmbH in schwierigem Umfeld ihre Führungsrolle behaupten.

Warum diese einfachen Tatsachen nicht verstanden werden, ist mir als Ingenieur unbegreiflich; erklären kann ich mir dies nur durch die exzellente Lobbyarbeit von interessierten Kreisen, die die Energiewende noch nie haben wollten und der Bevölkerung sowie der Politik weiter suggerieren wollen, dass Kohle- und Atomstrom billig wären, sauber und sicher erzeugt würden, und auch nie Leitungen erfordert hätten.

Meinen aktualisierten Vortrag über die Bedeutung der Offshore-Windenergie als Key Note Speaker auf der Husum Windenergy 2012 finden sie hier » .

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21. Mai 2013

Sehr geehrte Anleiheinhaber,

die erste Offshore-Lüge ist entlarvt.

Während Finanzkreise dazu tendieren zu glauben was in der Zeitung steht, setzen wir bei der Windreich unseren Kurs der erfolgreichen Umsetzung der Energiewende konsequent und unbeirrbar gegen alle Widrigkeiten fort.

Bitte unterstützen Sie uns in unserem Bestreben, die Energiewende zügig umzusetzen.
Schenken Sie uns weiterhin und auch künftig Ihr Vertrauen.
Ich versichere Ihnen, dass Sie bei uns sinnhafter und besser investieren als bei „verbraucherschützenden“ Anwälten, welche auf Ihre Kosten versuchen, nicht eingetretene Schäden einzuklagen.

Wir haben im Windreich Kalender 2013 die zwölf meistverbreiteten Lügen aufgeführt und diesen die Wahrheit gegenübergestellt.

Die Lüge des Monats März „Netzanschlüsse für Offshore-Strom fehlen“ ist nun endgültig als solche entlarvt.

Zitat TenneT Artikel im Handelsblatt vom 16.05.2013

“Noch vor einem Jahr hatte es so ausgesehen, also würde der Ausbau der Windkraft scheitern, weil es an Netzanbindungen an das Festland fehlte. Mittlerweile haben sich die Verhältnisse geändert. Netze und Anschlussplattformen sind vorhanden, es fehlen die Windparks. „Wir werden in der Nordsee in Kürze fast dreimal mehr Anschlusskapazitäten als Windparks haben“, sagte Tennet-Geschäftsführer Lex Hartman dem Handelsblatt.”

Den vollständigen Artikel des Handelsblatt finden Sie hier. »

Windreich Kalender 2013 – Die Lügen und Irrtümer über die Energiewende »

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14. Mai 2013

Sehr geehrte Anleiheinhaber, ehemalige und künftige Zeichner,

heute gilt es wieder einmal, verschiedenen Gerüchten entgegenzutreten.

1. Global Tech I Anteile
Die 14% Anteile, welche mir persönlich, bzw. der Windreich zuzuordnen sind, sind auf insgesamt fünf Gesellschaften verteilt. Zwei dieser Gesellschaften erfüllen die Investitionsanforderungen, welche von deutschen Versicherungsgesellschaften an uns herangetragen wurden.
Bei einer Eigenkapitalrendite von 11% für den heutigen Endinvestor bilden diese Anteile, inklusive der von den fünf Gesellschaften insgesamt an die Global Tech I Gmbh (BBB+ Rating) gewährten Darlehen in Höhe von 65 Mio. Euro, einen Wert von ca. 170 Mio. Euro ab. Konservative Investoren, wie zum Beispiel Versicherungen oder Pensionskassen, werden nach vollständiger Inbetriebnahme des Parks mit 6,5% Eigenkapitalrendite glücklich sein. Dies bedeutet nichts anderes, als dass sich der Wert im Verkaufsfall nach vollständiger Inbetriebnahme von Global Tech I, also im Jahr 2014, auf weit über 200 Mio. Euro erhöht.

2. Die Rolle der Windreich bei Global Tech I
Durch die erfolgreiche Errichtung des Umspannwerks steht einem baldigen Stromerlösbeginn nichts mehr im Wege. Die Global Tech I GmbH ist also eines der wenigen Milliardenprojekte in Deutschland, welches planmäßig verläuft. Die von anderen Marktteilnehmern im Bereich Offshore bisher hingelegte “Pleiten, Pech und Pannen“-Serie findet also bei dem von uns initiierten Projekt Global Tech I definitiv nicht statt. Hierfür gibt es viele Gründe. Durch die Auswahl der richtigen und leistungsfähigen Technikpartner wie Areva, Alstom, Hochtief etc., hat das Projekt weltweit neue Standards im Offshore Markt gesetzt. Genau die Auswahl dieser Technikpartner ist ausschließlich der Windreich zuzuschreiben. Insbesondere bei der entscheidenden, weil nur einmal vorhanden, Komponente Umspannwerk (http://windreich.ag/global-tech-i-umspannwerk-einsatzbereit/), an der viele Mitbewerber regelmäßig scheitern, haben wir frühzeitig goldrichtige Entscheidungen gefällt. Dies gilt auch für das von mir exakt prognostizierte Wetterfenster zur risikolosen Errichtung des Umspannwerks. Ebenso wurde die gesamte Eigenkapitalbereitstellung für dieses Milliardenprojekt entweder durch Windreich selbst dargestellt oder durch die von mir persönlich akquirierten Investoren (3x Stadtwerke, 1x Pensionsfonds, 1x Family Office) realisiert.

3. CNC
Wir haben die in den letzten zwei Monaten erforderliche intensive Betreuung durch die Krisenkommunikationsagentur CNC nach überwundener Krise auf ein Minimum reduziert.

4. Personalien
Herr Tim Kittelhake, welcher mir als Geschäftsführer von Global Tech I nachgefolgt ist, indem er von der Windreich an die GT I GmbH überlassen wurde, wird sich ab 1.Juli voll und ausschließlich für die perfekte Realisierung unseres Meisterstücks MEG 1, 400 MW, 40 km² und nördlich von Alpha Ventus gelegen kümmern. MEG 1 gehört noch zu 100% der Windreich, verfügt über einen pünktlichen Netzanschluss und wird – weltweit erstmalig – für die Bauherren völlig risikolos durch einen schlüsselfertigen Errichtungsvertrag mit einem Konsortium bestehend aus Areva und Hochtief gebaut.
(Siehe http://windreich.ag/geschaftsfelder/offshore-projekte/offshore-windkraftprojekt-meg-1/)

Abschließend möchte ich Sie für heute um Ihr Vertrauen bitten. Durch eine bundesweit wohl einzigartige, unfaire Medienkampagne versuchen interessierte Kreise, die erfolgreiche Umsetzung der Energiewende zu verhindern und schaden damit nicht nur den Anleihezeichnern, der Windreich GmbH, Ihren Mitarbeitern und deren Familien, sondern vor allem aber dem Wirtschaftsstandort Deutschland und der künftigen CO2- und atommüllfreien deutschen Energieversorgung.

Bitte nehmen Sie sich ein paar Minuten Zeit und vergleichen nur die Fakten. Zum Beispiel am Projekt Global Tech I. Weltweit führend und technisch himmelweit überlegen wird dieses erste Windreich-Projekt erfolgreich realisiert.

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4. Mai 2013

Sehr geehrte Anleihezeichner,

gerne beantworte ich Ihnen die in den letzten Tagen an mich herangetragenen Fragen.

1. Welche Projekte befinden sich aktuell bei Windreich in der Planung?
Eine Übersicht über Projekte der Windreich GmbH in der deutschen Nordsee finden sie auf folgender Karte:

2. Wäre es nicht besser, die Anleihen zurückzukaufen und stattdessen wieder einen Börsengang vorzubereiten?
Auch wenn es von den Finanzmärkten schwer zu verstehen ist: Die Renditen in der Offshore-Projektentwicklung sind höher als bei Anleiherückkäufen. Wir haben uns bei der Begebung der zweiten Anleihe entschieden, mehrere Offshore-Projekte mit einem Gesamtvolumen von beinahe 5 Milliarden Euro parallel zu realisieren, wozu kein anderer Marktteilnehmer in der Lage ist. Die hierin gebundene Liquidität steht nicht für Anleiherückkäufe zur Verfügung. Ob nach Gewinnrealisierungen wie beispielsweise durch Abverkauf des Projektes MEG 1 ein Anleiherückkauf erfolgt
hängt unter anderem davon ab, welche Chancen sich zu diesem Zeitpunkt für weitere Offshore-Projekte bieten.

3. Planen sie noch den Verkauf ihrer Anteile an GT I? Welcher Preis ist damit zu erzielen?
Zur Erzielung höchstmöglicher Erlöse aus unseren Projekten versuchen wir, diese so spät wie möglich zu verkaufen, idealerweise erst, wenn Stromerlöse vereinnahmt werden können. Gerade jetzt macht sich dies im Fall von Global Tech I bezahlt: Durch den fortgeschrittenen Bautenstand sowie die am 05.05.2013 erfolgte Installation des parkinternen Umspannwerkes und dem damit einhergehenden Beginn der Stromerlöse hat sich der Wert unserer Anteile dramatisch gesteigert.

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3. Mai 2013

Sehr geehrte Anleihezeichner,

in den letzten Wochen sind einige Fragen aus Ihren Kreisen an uns herangetragen worden, die wir Ihnen auf dieser Plattform gerne beantworten möchten.

1. Wie ist der genaue Stand beim Projekt MEG 1?
Im 400 MW Windpark MEG 1 in der deutschen Nordsee, welcher sich noch zu 100% in unserem Besitz befindet, haben wir bereits 140 Mio. Euro investiert. Bei diesem, unserem zweiten Projekt, setzten wir unsere Lernkurve aus Global Tech I konsequent um. Insbesondere in Bezug auf komplette Risikovermeidung für den Investor. Diese gewährleisten wir vor allem durch die weltweit erstmals schlüsselfertige Errichtung durch ein EPC-Konsortium. Durch dieses weltweit einmalige Angebot stehen wir in intensiven Verhandlungen mit einem großen Infrastrukturfonds, welcher üblicherweise nur in laufende Windparks investiert. Wir erwarten weiterhin, in den nächsten Monaten die Finanzierung des Projekts sichergestellt zu haben.

2. Welchen Anteil hält Windreich noch an Global Tech I?
Die GT I GmbH besteht aus zehn Gesellschaftern. Fünf davon gehören zur Balz-Gruppe bzw. Windreich. Die zwischen der Windreich und der Balz-Gruppe abgeschlossenen Darlehensverträge sind so gestaltet, dass die entsprechenden Verkaufserlöse der Windreich GmbH zufließen.

3. In der Presse wurde in letzter Zeit vermehrt die angespannte finanzielle Situation von Windreich angesprochen. Wie steht es um Windreich wirklich und wird sich die Firma überhaupt jemals von dieser Krise erholen können?
Um einen höchstmöglichen Erlös aus unseren Projekten zu erzielen, versuchen wir diese, anders als unser Mitbewerber PNE, so spät wie möglich zu verkaufen. Während dieses Vorgehen unsere Liquidität zeitweise einschränkt, wirkt sich dies positiv auf unsere zukünftigen Cash-Flows und Gewinne aus.

4. Die Anleihe ist nicht mehr im BondM-Segment der Börse Stuttgart platziert, der Wert der Papiere ist nach wie vor niedrig. Können sie in der aktuellen Situation überhaupt die Zinsen bezahlen?
Die Zahlungen der Anleihezinsen sowie die Rückzahlung der Anleihen in den Jahren 2015 und 2016 sind Teil unserer Liquiditätsplanung und werden so wie bisher auch pünktlich und zuverlässig erfolgen.

5. Am 30. April sollen mehr als 20 Mitarbeiter der Windreich GmbH die Kündigung erhalten haben. Ist dies richtig?
Die Windreich GmbH hat bei der zuständigen Agentur für Arbeit einen Antrag auf Massenentlassung gestellt. Ende April wurde auf dieser Basis 23 Mitarbeitern die Kündigung übergeben. Diese Maßnahme ist ein Teil eines ganzen Paketes an eingeleiteten Einsparmaßnahmen, die wir konsequent umsetzen werden. Die Kündigungen selber betreffen Bereiche, die in Zukunft nicht mehr zum Kerngeschäft der Windreich gehören. Unser Focus liegt auf dem Bereich Offshore-Windenergie, um die Energiewende voran zu treiben.

6. In welchen Bereichen wurden Kapazitäten abgebaut?
Der Abbau erfolgte in den Bereichen Onshore Süddeutschland und E-Mobilität. Wir sparen aber auch in der Verwaltung und im Bereich Public Relations.

7. Wie wollen sie den Kurs der Anleihe wieder auf die richtige Bahn lenken?
Die Kurse unserer Unternehmensanleihen beruhen vor allem auf negativer Berichterstattung. Diese wiederum wurde ausgelöst durch anonyme „Whistleblower“. Mit der Errichtung des Umspannwerks von GT I und dem daraus resultierenden Beginn der Stromerlöse, dem Verkauf unserer Anteile von GT I sowie mit dem Financial Close von MEG 1 werden unsere tatsächlichen Leistungen und unsere führende Marktposition wieder in den Vordergrund rücken. Wenn sich dann auch die Finanzwelt wieder auf unternehmerische Leistungen konzentriert, wird unsere Anleihe wieder da stehen, wo sie hingehört.

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22. März 2013
Sehr geehrte Anleihezeichner,

in den vergangenen Tagen und Wochen haben mich viele Fragen aus Ihrem Kreise erreicht. Um Ihnen allen transparent und zeitgleich antworten zu können, finden Sie hier die häufigsten Fragen und meine Antworten zusammengefasst.

1. Wie ist die finanzielle Situation von Windreich? Wie lange reicht die Liquidität noch?
Die Verschuldung wurde u.a. durch den Verkauf des 210 MW Projektes „Deutsche Bucht“ deutlich reduziert. Zudem werden wir unsere Anfechtungsklage gegen die Kapitalerhöhungsbeschlüsse bei Global Tech I beim Landgericht Stuttgart zurückziehen. Damit wird die Kapitalerhöhung vollzogen. Abhängig von der Bearbeitungszeit zur Eintragung ins Handelsregister wird uns innerhalb der kommenden Wochen dann automatisch der Ausgleich aus der Kapitalerhöhung in Form von 11 Mio. Euro zu viel eingezahlten Gesellschafterdarlehen zufließen (alt 35 Mio. Euro, neu 25 Mio. Euro, Differenz = 10 Mio. Euro + 1 Mio. Euro Zinsen = 11 Mio. Euro). Weiterhin ziehen wir Verkäufe von am Netz befindlichen, gering finanzierten Onshore-Parks vor, um die erforderliche Liquidität zu generieren.

2. Wie verhält es sich mit dem Verhältnis von Darlehen und durch Sie gewährten Sicherheiten?
Ich habe aus meinem Privatvermögen und mit eigenen Sicherheiten als Unternehmer mittlerweile rund 229 Mio. Euro in Windreich investiert. Diesem Betrag stehen Darlehen in Höhe von 60 Mio. Euro gegenüber. Saldiert also 169 Mio. Euro mehr durch mich zur Verfügung gestellte Sicherheiten als an mich gewährte Darlehen. Aus steuerlichen Gründen wird der Ausgleich meiner Gesellschafterdarlehen erst im Laufe des Jahres 2013 erfolgen.

3. Wieso wurden die Anleihezinsen erst am 04. März 2013 ausbezahlt? Sind die Zinszahlungen nicht regulär eingeplant?
Selbstverständlich war und ist die Zinszahlung regulär eingeplant und abgesichert. Am Stichtag der Zinszahlung (01.03.2013) haben sich mit Blick auf die beizubringenden Sicherheiten kurzfristig wegen Ratingaussetzung zusätzliche Anforderungen der Kreditgeber hinsichtlich der disponierten finanziellen Mittel ergeben. Im Zuge dessen habe ich mich – wie im Brief vom 05.03.2013 erläutert – kurzfristig entschlossen, mein privates finanzielles Engagement für Windreich weiter zu erhöhen und zusätzliche Sicherheiten bereitzustellen, so dass die Anleihezinszahlung am 04.03.2013 geleistet wurde.

4. Warum hat Windreich die Veröffentlichungsgenehmigung für das Rating der Creditreform zurückgezogen, wann wird es wieder veröffentlicht?
Wir haben das Rating zurückgezogen, weil wir uns in dem Ergebnis nicht angemessen bewertet sahen. Wir werden das Rating zur gegebener Zeit wieder anstreben. Windreich hat ein langfristig ausgelegtes, tragfähiges Geschäftsmodell und ist mit einem Marktanteil von 35% in der deutschen Nordsee unangefochten Marktführer. Investitionen in Höhe von fast 5 Mrd. Euro wurden von uns bisher angeschoben!

5. Plant Windreich ihre Anleihen erneut im BondM der Börse Stuttgart listen zu lassen?
Wir fühlen uns mit dem schon seit einigen Monaten geplanten Wechsel in den Freiverkehr sehr wohl. Dadurch sparen wir im Jahr mehr als eine halbe Million Euro. Geld, das auch im Interesse der Anleihezeichner besser in die Energiewende investiert ist als für Gebühren für ein bestimmtes Börsensegment.

6. Wann und warum hat Windreich die Umwandlung zur GmbH vollzogen?
Die Windreich AG hat den Formwechsel in eine GmbH mit der Eintragung in das Handelsregister im März 2013 vollzogen. Die notwendigen Beschlüsse und Anträge sind bereits im Februar 2013 erfolgt. Windreich hat sich zu dem Formwechsel entschieden, weil derzeit keine Finanzierung des Unternehmens über die Börse geplant ist. Darüber hinaus ist diese Maßnahme ein Baustein zur Verschlankung der Organisation und zur nachhaltigen Optimierung der operativen und finanziellen Handlungsfähigkeit.
Sollte zukünftig eine Finanzierung über die Börse für das Unternehmen von Interesse werden, ist eine Rückumwandlung in eine Aktiengesellschaft rasch vollzogen.
Auch hier gilt: Geld, das wir uns mit der GmbH sparen, investieren wir sofort in das Gelingen der Energiewende – und schaffen damit Werte für Sie als Anleihezeichner.

7. Was ändert sich für die Anleihezeichner aufgrund der Umwandlung in eine GmbH?
Für die Anleihezeichner ändert sich außer den Kosteneinsparungen in Millionenhöhe für die Restlaufzeit der 15er bzw. 16er Anleihe nichts. Die Windreich GmbH ist die Rechtsnachfolgerin der Windreich AG mit allen Rechten und Pflichten.

8. Sie haben mehrfach gesagt, dass Windreich in Kürze den Windpark MEG I an einen Investor verkaufen wird. Können Sie konkreter werden?
MEG 1 ist das wertvollste und mit Abstand am besten projektierte Offshore-Projekt in der Deutschen Nordsee. Der Netzanschluss ist schon im Bau und vor der Errichtung der ersten Windkraftanlage betriebsbereit. Die Gespräche schreiten wie geplant voran. Wir sind daher sehr zuversichtlich unseren Anleihezeichnern bald Vollzug mitteilen zu können.

9. Wann wird die Staatsanwaltschaft erste Ergebnisse vorlegen?
Wir unterstützen die Behörden vollumfänglich, weil wir großes Interesse an einer zügigen Klärung haben.

10. Welche weiteren Offshore-Projekte befinden sich in der Pipeline?
Neben den drei Projekten Global Tech I, MEG 1 und „Deutsche Bucht“, die sich bereits in der Realisierungsphase befinden, sehen wir uns weiterhin in der Lage, wie bisher auch einen Offshore-Windpark pro Jahr anschieben zu können. Wir erwarten noch in 2013 die nächste Offshore-Genehmigung.

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5. März 2013
Sehr geehrte Anleihezeichner,

wir haben die Zinsen gestern bezahlt. Für die Verspätung von zwei Bankarbeitstagen möchte ich mich bei Ihnen entschuldigen. Wir hatten alle Vorkehrungen getroffen, die Zinsen pünktlich zu zahlen, mussten jedoch die entsprechenden Mittel anderweitig disponieren.

Daher habe ich mich kurzfristig entschlossen,

mein privates finanzielles Engagement für die Windreich GmbH weiter zu erhöhen!

Hierzu war es u.a. erforderlich, auf lastenfreie Immobilien Grundschulden zu bestellen, was letztlich der Grund für die Verzögerung um zwei Tage war. Ich danke Ihnen herzlich für Ihr Vertrauen auch in schwierigen Zeiten. Mit Ihrer Hilfe werden wir gemeinsam gegen alle Widerstände die Energiewende umsetzen.

5. März 2013
Windreich leitet umfassendes Effizienzsteigerungsprogramm ein

Wolfschlugen 5. März 2013 – Die Windreich AG wird sich schlanker aufstellen und das operative Geschäft in den Tochtergesellschaften WKU GmbH, Hamburg, sowie FC Windenergy und Natenco GmbH, Wolfschlugen konzentrieren.

In diesem Zusammenhang werden die Vorstände der Windreich AG Heiko Roß und Anil Srivastava die Leitung der WKU GmbH in Hamburg übernehmen und dort zukünftig die Gesamtplanung und betriebsfertige Errichtung von Offshore-Windparks verantworten. In diesem Bereich verfügt die WKU GmbH über die umfangreichste Expertise im Markt und entsprechende Wettbewerbsvorteile, insbesondere weil so für reine Finanzinvestoren die schlüsselfertige Errichtung für Offshore-Windparks angeboten werden kann.
Die technische und kaufmännische Betriebsführung aller Windparks wird bei der Natenco GmbH angesiedelt, die hierfür über langjährige Erfahrung und Expertise aus dem Onshore-Geschäft verfügt.

Die Windreich AG wird zudem in den nächsten Monaten mit der Unterstützung von Dr. Peter Vest die Voraussetzungen für die bestmögliche Direktvermarktung der Onshore und künftig auch Offshore erzeugten Windenergie schaffen, um für die gesamte Projekt Pipeline mittelfristig – unabhängig von EEG-Einspeisevergütungen – Windstrom unter einer neuen Windreich-Tochter vermarkten zu können.

Zur weiteren Verschlankung sowie zur nachhaltigen Optimierung der operativen und finanziellen Handlungsfähigkeit hat die Windreich AG weitere Maßnahmen eingeleitet:

- Wir haben uns heute vom Börsensegment Bondm in Stuttgart verabschiedet. Durch den Übergang in den Freiverkehr der Börse Stuttgart können insgesamt Kosten in Höhe von jährlich rund 500.000 Euro einspart werden. Diese bestehen hauptsächlich aus den Aufwendungen, die durch das Listing, das verpflichtende Bondm Coaching bzw. PR-Agentur sowie das Creditreform-Rating entstehen. Wir werden jedoch, unabhängig von diesem Segmentwechsel, auch weiterhin freiwillig der Transparenz- und Informationspflicht nachkommen.

- Wir haben schon im Februar die Umwandlung der Windreich AG in eine GmbH notariell beglaubigt. Diese wird in den nächsten Tagen im Handelsregister eingetragen.

Willi Balz, alleiniger Aktionär der Windreich AG: „Wir werden mit diesen Veränderungen nochmals schneller und effizienter werden und unsere Projektpipeline konsequent im Sinne der Energiewende ans Netz bringen.“
Windreich leitet umfassendes Effizienzsteigerungsprogramm ein

5. März 2013
Presseerklärung

Wolfschlugen, 5. März 2013 – Ausgelöst durch eine anonyme Anzeige, fand heute in unseren Geschäftsräumen eine Durchsuchung statt. Wir kooperieren vollumfänglich mit der Staatsanwaltschaft Stuttgart, da uns an einer schnellen Ausräumung der Vorwürfe gelegen ist. Die Anschuldigungen werden sich als haltlos erweisen. Wegen des laufenden Ermittlungsverfahrens nehmen wir in der Sache selbst derzeit keine Stellung.

4. März 2013
Zinszahlung für Windreich-Anleihe am Montag, den 4.März vollständig erfolgt

Die Zinszahlung auf die bis zum 1.3.2015 laufende Windreich-Anleihe WKN: A1CRMQ ist am Montag, dem 4. März erfolgt. Wir bitten unsere Anleihezeichner für die entstandene Verzögerung von zwei Bankarbeitstagen um Verständnis. Angesichts der aus Sicht der Windreich AG ungerechtfertigten Aussetzung unseres aktuellen Rating durch die Creditreform gab es verständlicherweise einigen Informationsbedarf unserer Banken, dem wir in den letzten Tagen vollständig nachgekommen sind. Mit der Creditreform selbst besteht nach wie vor Klärungsbedarf. Bis zum Abschluss der Gespräche möchten wir daher um Verständnis dafür bitten, wenn wir Aussagen zum Rating übergangsweise nicht veröffentlichen. Wir danken unseren Anlegern für ihr Vertrauen.

Sehr geehrte Zeichnerinnen und Zeichner unserer Anleihe,

sehr gerne möchte ich persönlich zu den Entwicklungen der letzten Tage Stellung nehmen und mich für Ihr Vertrauen zur Windreich AG herzlich bedanken.

Die Creditreform hat die Bonität der Windreich AG im Folgerating mit der Ratingnote BB+ bewertet. Damit sinkt die Ratingnote der Windreich AG zwar um drei Stufen von BBB+ auf BB+, bleibt aber im mittleren befriedigenden Bereich. Diese Anpassung hat sich negativ auf den Kurs unserer Anleihe ausgewirkt.

Die wesentliche Begründung für die Ratinganpassung ist die Insolvenz des Onshore-Windanlagenbauers Fuhrländer, an dem die Windreich AG zuletzt noch einen Anteil von 9,45% hielt. Deshalb wurde im laufenden Geschäftsjahr eine außerplanmäßige Abschreibung von 21 Mio. Euro notwendig. Die finanzielle Situation der Windreich AG hat sich durch diesen, nicht liquiditätswirksamen, Vorgang jedoch nicht verschlechtert.

Für die Windreich AG ist diese Anpassung des Ratings freilich bedauerlich. Gerade in letzter Zeit haben sich die gesetzlichen Rahmenbedingungen für die für uns viel wichtigere Offshore-Windkraft durch klare Haftungsregelungen für den Fall einer verspäteten Netzanbindung deutlich verbessert.
Damit hat sich auch die Planungssicherheit für Investoren nochmals erhöht. Der Vorstand wird weiter daran festhalten, den Unternehmenswert dadurch zu steigern, dass Projektanteile erst zu möglichst späten Zeitpunkten veräußert werden. Erst durch die Investitionen der Windreich AG in Vorbereitung, Projektierung und – wie bei Global Tech I – sogar bereits in die Errichtung, erhöht sich der Wert der Projekte signifikant und damit auch der mögliche Erlös für die Windreich AG. So werden die Mittel für die Zins- und Rückzahlungen der Anleihen gesichert.

Zukünftig werden möglichst hohe eigene Projektanteile gehalten, um der Windreich AG unabhängig von Projektverkäufen einen stabilen Cash-Flow aus Einspeisevergütungen oder der Direktvermarktung des produzierten Stroms zufließen zu lassen. Allein aus der Beteiligung an Global Tech I auf dem aktuellen Stand der Beteiligung werden der Windreich AG jährlich über Euro 48 Mio. an Bruttostromerlösen als künftigem stabilen Cashflow zustehen.

Gleichzeitig ist es uns in diesem Jahr gelungen, starke Partner davon zu überzeugen, mit hohen Millionenbeträgen in die Offshore-Projekte Global Tech I, MEG 1 und Deutsche Bucht zu investieren. Industriell hoch angesehene Unternehmen wie die Daimler AG, die Swiss Power Renewables AG oder die SSN GROUP AG haben Millionen in unsere Parks, sowohl On-, wie Offshore, investiert. Zu unseren langjährigen Kunden gehören aber auch bedeutende Industriekapitäne, Spitzensportler, Inhaber mittelständischer Unternehmen, Family-Offices, sowie Bank- und Versicherungsvorstände, aber auch viele Freiberufler wie Wirtschaftsprüfer und Ärzte. Der Baubeginn des 400 MW Offshore-Parks Global Tech I ist termingerecht erfolgt, die unbedingte Zusage der TenneT zur Netzanbindung der ersten drei Nordseeparks steht und die gesetzlichen Rahmenbedingungen haben sich zuletzt entscheidend verbessert. Vom planmäßigen Projektfortschritt und der damit verbundenen Wertsteigerung werden auch das Rating und damit der Kurs der Anleihe letztlich profitieren.
Zugleich wird derzeit die Struktur der Verbindlichkeiten der Windreich AG optimiert und an die geplanten Veräußerungszeitpunkte von Projektanteilen besser angepasst, was sich ebenfalls positiv auf das Rating auswirken wird. Zudem übersteigt allein schon der Wert der noch von der Windreich AG und assoziierten Gesellschaften gehaltenen Anteile an Global Tech I mit über Euro 160 Mio. den Nominalwert aller gezeichneten Anleihen erheblich. Dieser Anteil kann nun sukzessive und mit entsprechend positiven Auswirkungen auf die Liquidität reduziert werden. Bei einem früheren Verkauf, zum Beispiel vor dem Baubeginn oder vor endgültiger Klarheit in Sachen Netzanschluss des Windparks, wären Verkaufserlöse nur auf Basis eines geringeren Unternehmenswerts möglich gewesen.

Bei der Analyse aus Sicht eines externen Investors sollte zudem ein wichtiges Element der Risikostruktur und gleichzeitig der Corporate Governance, in dem sich die Windreich AG klar von ihren Wettbewerbern unterscheidet, noch mehr beachtet werden: Ich als Alleinaktionär des Unternehmens trage über das Eigenkapital der Windreich AG von Euro 126,5 Mio. (Stand zum 30. Juni 2012) sowie zusätzlich über persönliche Bürgschaften im dreistelligen Millionenbereich ein enormes persönliches Risiko und gebe dem Unternehmen und seinen Investoren damit zusätzliche Sicherheit. Dies ist selbst in eigentümergeführten mittelständischen Unternehmen keineswegs der Regelfall und schon gar nicht in managergeführten Konzernen, in denen die externen Kapitalgeber in der Regel das gesamte Risiko der Entscheidungen tragen.

Die Windreich AG befindet sich derzeit in einer Phase, in welcher der Marktwert durch Investitionen in die Projektpipeline substantiell gesteigert werden kann. Dieser Marktwert ist nichts anderes als die Summe aller Projektwerte und liegt bereits heute durch die mit unseren Projektinvestitionen geschaffenen stillen Reserven deutlich über 1 Mrd. Euro.
In der Nordsee, dem für CO2-freie und grundlastfähige Stromerzeugung interessantesten Meer der Welt, hat die Windreich AG einen 35 Prozent-Marktanteil und ist mit Abstand Marktführer.

In die Planung und Verwirklichung dieser Projekte wird die Windreich AG weiter konsequent investieren. Daher haben wir uns auch bewusst dagegen entschieden, opportunistisch Anleihen vom Markt zurück zu kaufen, sondern setzen alle freien Mittel konsequent für die Projekte ein, um deren Wert nachhaltig zu steigern.

Unsere Anleihezeichner werden, wie bisher auch, pünktlich ihre Zinszahlungen erhalten und zum Ende der Laufzeit selbstverständlich die vollständige Rückzahlung.
Gerade Ihnen, den Offshore-Investoren der ersten Stunde, ist unser bisheriger Projektfortschritt und unser Wettbewerbsvorsprung zu verdanken.

Leider hat das auf BB+ angepasste Rating unserem Anleihekurs in den letzten Tagen geschadet, ebenso wie die anonymen Anschuldigungen, die absolut haltlos sind und allein mit dem Ziel in die Welt gesetzt werden, die planmäßig laufende Umsetzung der Offshore-Strategie der Windreich AG in der Nordsee, und damit die Energiewende, zu verhindern.
Anonyme Anzeigen mit gleichzeitiger Information an die Presse sind mittlerweile leider ein nicht seltenes Phänomen, wenn es darum geht, Konkurrenzunternehmen in der Öffentlichkeit zu diffamieren. Das alles kann uns jedoch nicht anfechten: Überall dort, wo es um messbare Erfolge geht, nämlich bei der Errichtung der Nordsee-Windparks, die wir als Herzstück der deutschen Energiewende in der Nordsee aufbauen, sind wir stark. Diese Stärke haben wir Ihnen, liebe Investoren und Partner, zu verdanken.

Die Finanzmärkte haben meinen Entschluss, die Zusammenarbeit mit Herrn Dr. Karl-Gerhard Eick nicht fortzusetzen, falsch interpretiert. Während der dreimonatigen Zusammenarbeit konnte ich nie ein hundertprozentiges Vertrauen aufbauen. Den Eindruck, dass Herr Dr. Eick eine feindliche Übernahme im Sinn hatte, bin ich nie losgeworden. Deshalb haben wir die wirklich wichtigen Investorengespräche der letzten Wochen konsequent ohne ihn geführt. Über die positiven Resultate dieser Gespräche werde ich vermutlich noch dieses Jahr berichten können.

Wir wissen, dass unsere Informationen und die in der Nordsee in diesem Jahr geschaffenen Fakten Sie überzeugen. Wir werden weiter unbeirrt unseren Weg gehen und gemeinsam Erfolg haben.

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